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20.03.26 11.00 Uhr, Friedensdialog des Friedensforums (Großflecken)

Am Freitag, den 20. März, 11.00 Uhr veranstaltet das Friedensforum Neumünster einen Friedensdialog (früher Mahnwache genannt) auf dem Großflecken vor der Buchhandlung Krauskopf (also an gewohnter Stelle). Das Thema ist der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran

Die neue Bezeichnung "Friedensdialog" statt "Mahnwache" soll auf unser Bestreben, über Frieden miteinander zu sprechen, hinweisen.

Der Friedensdialog steht unter dem Motto :

Krieg ist nie die Lösung !
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran muss beendet werden !

Geschrieben von am in Kategorien: Aktion

Zum Thema Friedensverhandlungen und Verträge

Alexander Neu hat auf den NachDenkSeiten einen Artikel unter der Überschrift " Frieden ohne Verträge – Wie weiter nach den Vertragsbrüchen?" veröffentlicht. Ausgehend von einem offenbar in Vergessenheit geratenen internationalen Vertrag mit Namen "Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge " von 1969 das Deutschland ratifiziert hat, beschreibt er die Bedeutung von Verträgen als Kern des internationalen Rechts und eine Reihe von Vertragsbrüchen des Westens in den letzten Jahrzehnten. Durch diese ist das Vertrauen in der Vertragstreue des Westens schwer erschüttert worden, sodaß Friedensverhandlungen für die drei Kriege Ukraine, Gaza, Iran eventuell unmöglich werden.

Geschrieben von am in Kategorien: Medienhinweis

Verschoben : 13.03.26 11.00 Uhr, Friedensdialog des Friedensforums (Großflecken)

Der für Freitag, den 13. 03. 26, geplante Friedensdialog wird auf einen anderen Termin verschoben. 

Der neue Termin wird demnächst bekannt gegeben.

 

Am Freitag, den 13. März, 11.00 Uhr veranstaltet das Friedensforum Neumünster einen Friedensdialog (früher Mahnwache genannt) auf dem Großflecken vor der Buchhandlung Krauskopf (also an gewohnter Stelle). Das Thema ist der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran

Die neue Bezeichnung "Friedensdialog" statt "Mahnwache" soll auf unser Bestreben, über Frieden miteinander zu sprechen, hinweisen.

Geschrieben von am in Kategorien: Aktion

Medien zum US-Israelischer Angriffskrieg gegen Iran

Wer sich durch eine neutrale Quelle aus der Region jenseits der Westmedien über den US-Israelischer Angriffskrieg gegen den Iran informieren will, kann es hier probieren : 

(Die Inhalte dieser Quellen stehen nicht für die Position des Friedensforum Neumünster.)

englischsprachig : 

https://www.aljazeera.com/  oder   Iran under attack, Live Updates   Katar

al-Arabiya        VAE

Al Mayadeen     Libanon

deutschsprachig :

RT : themen/nahost-konflikt/       Russland

 

Liste wird erweitert.

Geschrieben von am in Kategorien: Medienhinweis

05.03.26 Schulstreik gegen Wehrpflicht in Neumünster

Die bundesweite Aktion "Schulstreik gegen Wehrpflicht"

findet am Donnerstag, den 5. März, auch in Neumünster statt. Schüler und Schülerinnen verschiedener Neumünsteraner Schulen und Jugendorganisationen zu einem „Kreiskomitee“ zusammengefunden und rufen zur Teilnahme am Streik auf mit einer Demonstration (10 Uhr ab Bahnhof) und Kundgebungen vor einigen Schulen sowie dem Abschluss auf dem Großflecken (ca. 13 Uhr).

Das Friedensforum Neumünster unterstützt die Aktion der Schüler und Schülerinnen für Frieden und gegen Wehrpflicht.

Hier ist das Flugblatt :

Flyer_Schulstreik_Wehrpflicht_05032026_Neumuenster.pdf.

Gleichzeitig hat eine Gruppe von Eltern und Großeltern einen Aufruf zur Unterstützung der Jugend verfasst (Eltern_Grosseltern_gegen_Wehrpflicht_Unterschriftliste_05032026.pdf ) , der überschrieben ist: „Unsere Kinder sollen lebenstüchtig werden, nicht kriegstüchtig! Initiative von Eltern und Großeltern gegen die Wehrpflicht. Nein, unsere Kinder geben wir nicht! Für eine friedliche Zukunft unserer Kinder!“

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, wenn sich auch möglichst viele Eltern, Großeltern und Menschen aus der Friedensbewegung an ihrer Demo beteiligen.

 

Geschrieben von am in Kategorien: Aktion

Rede auf der Demonstration "Von Hamburg bis Rojava: Der Widerstand lebt!" am Sonnabend in Hamburg

Ausschnitt aus einem Artikel der ANF vom 21.2.2026

Die PYD-Vertreterin Newroz Haj Hussein sagte zum Abschluss der Demonstration: „Kriege im Nahen Osten beginnen nicht immer mit Bomben. Oft beginnen sie mit Schweigen, mit politischem Schweigen, mit diplomatischem Schweigen, mit einem Schweigen, das zusieht – und nichts sagt. Als Rojava angegriffen wurde, wusste die internationale Gemeinschaft, was passiert. Verträge wurden gebrochen, Absprachen wurden verletzt, Grenzen wurden geschlossen, Städte wurden bedroht. Das war kein Versehen, kein Unwissen, es war eine Entscheidung. Man wollte testen: Wie stark ist der kurdische Widerstand?Wie lange hält Rojava durch? Kann man die kurdischen Errungenschaften einfach beseitigen? Aber sie haben sich verrechnet. Rojava ist kein Experiment, Rojava ist ein Volk mit Würde!

Während einige schwiegen, haben andere aktiv gehandelt. Regionale Mächte arbeiteten zusammen, mit einem klaren Ziel: die politische Existenz der Kurdinnen und Kurden zu schwächen. Es ging nicht um Stabilität oder Terrorbekämpfung, es ging um Macht, und darum, die kurdische Selbstverwaltung zu beenden. Kobanê wurde isoliert, Wege wurden blockiert, wirtschaftliche und humanitäre Zugänge wurden geschlossen. Das war nicht nur militärischer Druck, es war der Versuch, eine Gesellschaft zu erschöpfen.

Die Welt hat das gesehen und sie hat geschwiegen. Aber der Zusammenbruch kam nicht, denn es gab etwas Stärkeres als ihre Pläne: Den Widerstand in Rojava, in Bakur. in Başûr. in Rojhilat und hier. Der Widerstand war nicht nur militärisch, er war politisch, diplomatisch und gesellschaftlich. Es war organisiert. Und plötzlich änderte sich der Ton. Aus Schweigen wurden vorsichtige Erklärungen. Aus geheimen Gesprächen wurden öffentliche Kontakte. Nicht aus Moral, sondern weil der Widerstand nicht gebrochen werden konnte. Als die Kurdinnen und Kurden nicht besiegt wurden, konnte man sie nicht länger ignorieren. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wurde über Rojava gesprochen, über die Kurdinnen und Kurden wurde gesprochen.

Aber, Anerkennung ist nicht gleich Garantie, Worte sind nicht gleich Sicherheit. Ja, man kann die Kurdinnen und Kurden nicht mehr ausschließen, aber sind sie gleichberechtigte Partner? Gibt es verbindliche Garantien? Gibt es echten Schutz? Noch nicht. Und genau hier stehen wir heute, nicht am Anfang, nicht am Ende, sondern an einer historischen Schwelle. Zurückgehen ist unmöglich, Vorwärtsgehen ist auch nicht automatisch. Die erste Gefahr ist falsche Ruhe, denn weniger Angriffe bedeuten nicht Frieden. Ohne Garantien bleibt jede Ruhe zerbrechlich. Die zweite Gefahr ist der blinde Glaube an externe Mächte. Interessen ändern sich, Allianzen wechseln, nur unsere eigene Einheit bleibt. Die dritte Gefahr ist innere Spaltung. Ein Volk, das dem Krieg standhält, darf nicht an internen Konflikten zerbrechen. Einheit ist unsere Stärke, Einheit ist unsere Sicherheit, Einheit ist unsere Zukunft!

Was wir jetzt brauchen, ist mehr als Hoffnung. Wir brauchen klare gemeinsame Prinzipien. Wir brauchen politische Koordination. Wir brauchen die Beteiligung von Frauen, von Jugendlichen und von der Zivilgesellschaft. Wir feiern keinen Krieg.Wir verherrlichen keine Gewalt. Wir wollen Frieden. Aber Frieden ist kein Geschenk. Frieden ist ein Recht, und Rechte bekommt man nicht durch Schweigen, sondern durch Standhaftigkeit.

Wir sagen: Wir lassen uns nicht auslöschen. Wir lassen uns nicht spalten. Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Von Hamburg bis Rojava: Der Widerstand lebt. Die Würde ist nicht verhandelbar und Freiheit ist ein Recht aller Völker.“

Ältestenrat setzt Schwerpunkt auf Zusammenhalt und Dialog

ANF, 18.2.26

Die Abschlusserklärung des Treffens in Hesekê setzt den politischen Schwerpunkt auf Abwehr von Spaltungsversuchen: Würdenträger und Stammesvertreter warnen vor gezielter Aufwiegelung in Syrien und bekräftigen zugleich die Umsetzung des Integrationskurses.

Der Erklärung zufolge hat sich die Hassrhetorik in jüngster Zeit „systematisch“ verschärft. Die Unterzeichnenden deuten diese Entwicklung als Versuch, den gesellschaftlichen Zusammenhalt entlang ethnischer und konfessioneller Linien zu brechen. Dem setzen sie eine gemeinsame Position entgegen: kein Raum für Hetze, keine Legitimation für Aufruf zur Gewalt, keine politische Instrumentalisierung von Identität zur Destabilisierung der Region.

Im Zentrum des Papiers steht ein Neun-Punkte-Rahmen. Dieser fordert die konsequente Umsetzung der bestehenden Vereinbarungen zur Integration, lehnt die Konstruktion paralleler Militärstrukturen ab und definiert Dialog als verbindlichen Weg der Konfliktlösung. Betont wird die gesellschaftliche Verantwortung der Stämme und die Rolle von Intellektuellen und Jugendlichen bei sozialer Stabilisierung und gesellschaftlicher Resilienz.

Zugleich wird die Verantwortung von Medien und Aktivist:innen hervorgehoben, auf deeskalierende und professionell belastbare Sprache zu setzen. Parallel dazu bekräftigt die Erklärung die Cizîrê-Region als Raum gesellschaftlicher Vielfalt, in dem gemeinsames Leben als Grundlage kollektiver Sicherheit verstanden wird. Die Erklärung verknüpft damit zwei Linien: soziale Deeskalation im Inneren und politische Absage an jede Strategie, die die pluralen Realitäten Nordostsyriens in ein Konfliktfeld überführen will.

Politisch ist die Botschaft eindeutig: Die Unterzeichnenden verbinden den Integrationskurs mit einer klaren Absage an Strategien, die Nordostsyrien über identitäre Polarisierung destabilisieren sollen. Der Schlusssatz ist mit dem Motto des Treffens des Ältestenrats versehen und bekräftigt den Anspruch der Stämme, für Frieden einzustehen: „Gemeinsam zum Schutz unserer Gesellschaft – Hand in Hand für Einheit und Stabilität. Kein Platz für Fitna, Hetze und Hassrede“.

Vertreter Rojavas nahmen an der Münchner Sicherheitskonferenz teil

ANF, 15.02.26

Der Oberkommandierende der Demokratische Kräfte Syriens (QSD), Mazlum Abdi, hat am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt, man habe dort die politischen Forderungen der Kurd:innen auf internationaler Ebene zur Sprache gebracht. Abdi nimmt gemeinsam mit Ilham Ehmed, Ko-Außenbeauftragte der Demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES), an der Konferenz teil.

In einem Interview mit Medya Haber TV sagte er, man habe an mehreren hochrangigen Treffen gemeinsam mit Vertreter:innen der sogenannten syrischen Übergangsregierung teilgenommen. „Zwischen uns besteht ein Abkommen, und wir handeln im Rahmen dieses Abkommens. Deshalb haben wir an einigen wichtigen Sitzungen als gemeinsame syrische Delegation teilgenommen“, so Abdi. Man habe sich bewusst dafür entschieden, in bestimmten Fragen als syrische Seite geschlossen aufzutreten.

Internationale Beobachtung und mögliche Garantien

Zu den Ergebnissen der Gespräche erklärte Abdi, mehrere Gesprächspartner hätten zugesichert, den politischen Prozess in Syrien aufmerksam zu begleiten und seien offen dafür, eine Garantierolle zu übernehmen. Dies bedeute für Rojava eine neue Etappe. „Wir können sagen, dass es eine positive Haltung gibt. Diese Entwicklungen markieren für Rojava eine neue Phase. Die Verwaltung, insbesondere die militärische Struktur, wird erstmals offiziell anerkannt“, sagte Abdi.

Waffenruhe und Integrationsabkommen

Mit Blick auf das am 29. Januar unterzeichnete Waffenstillstands- und Integrationsabkommen zwischen der Autonomieverwaltung und der Übergangsregierung in Damaskus erklärte Abdi, die Umsetzung schreite langsam voran. Vorrang habe die Stabilisierung der Waffenruhe. „Sie wird derzeit eingehalten. Es gibt noch offene Fragen. Eine grundsätzliche Einigung besteht, aber wir erwarten, dass das Abkommen nun auch praktisch umgesetzt wird“, so der QSD-Generalkommandant.

Selbstverwaltung in kurdischen Regionen

Für den weiteren politischen Prozess bekräftigte Abdi, dass die kurdischen Regionen ihre administrativen Strukturen selbst bestimmen würden. Die Bevölkerung werde ihre lokalen Vertreter:innen eigenständig wählen. Auch militärisch solle das Prinzip lokaler Verantwortung gelten: Kämpfer:innen aus der jeweiligen Region – etwa aus den Reihen von YPG, YPJ und QSD – würden in ihren Gebieten verbleiben und deren Schutz übernehmen. Die inneren Sicherheitskräfte (Asayîş) würden in Abstimmung mit zentralen Institutionen, jedoch unter lokaler Leitung arbeiten. Sprach-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie bisher erreichte Errungenschaften der Selbstverwaltung würden bewahrt und formal abgesichert, erklärte Abdi.