Der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie, Neumünster, veranstaltet (a.o.MV) einen öffentlichen Vortrag von Prof. Hajo Funke zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Dienstag, 27.01.2026, 19 Uhr im Rathaus Neumünster (Großflecken 59, Raum 2.5/2.6). Thema : Der heutige Rechtsextremismus in Deutschland – Ursachen und Gegenwehr -.
Prof. Hajo Funke, Politikwissenschaftler und Extremismusforscher, lehrte und forschte an
der Freien Universität Berlin. Veröffentlichungen u.a. zur „Staatsaffäre NSU“ (2015) und
zum „AfD-Masterplan – Die rechtsextreme Partei und die Zerstörung der Demokratie“ (2025).
Im eisigen Ostwind standen Mitglieder des Friedensforums zur Marktzeit zu ihrer ersten Mahnwache gegen Krieg und Unrecht. Anlass war der völkerrechtswidrige Überfall der USA auf das an Erdöl reiche Venezuela mit Entführung und Verschleppung des Präsidentenehepaares in die USA und die Kaperung von Tankern mit venezolanischem Schweröl in internationalen Gewässern. „Was wir gerade erleben, ist nichts anderes als Imperialismus pur, mit dem sich die US-Regierung die Ressourcen des gesamten amerikanischen Kontinents bis hinauf nach Grönland einverleiben möchte, ein neues kolonialistisches Zeitalter. Was Trump nicht mit wirtschaftlichem Druck und Korruption, mit Bestechung oder Einschüchterung erreichen kann, setzt er mit militärischer Gewalt durch. Krieg zur Durchsetzung politischer Ziele mit anderen Mitteln, Bellizismus!“ Das Friedensforum betont hingegen immer wieder: „Krieg ist nie die Lösung, darf es nicht sein!“ Der eisige Wind erinnerte die Friedensaktivisten an die Frage, welches Land wohl das nächste Opfer der imperialistischen US-Politik sein wird. Vermutlich Grönland, wie MdB Ralf Stegner kürzlich im Holsteinischen Courier zitiert wurde. Wegen einer Klausurtagung der SPD-Fraktion in Berlin konnte Stegner der Einladung des Friedensforums zur Mahnwache in Neumünster nicht folgen. „Sonst gerne, vielleicht beim nächsten Mal“, war sein Gruß an die hiesigen Friedensaktivisten.
Die medizinische Fachzeitschrift The Lanzet hat einen Artikel veröffentlicht über die Opferzahlen wirtschaftlicher Sanktionen der EU und USA. Sie sind fünfmal höher als die Zahl der Kriegsopfer im selben Zeitraum.
Zitat aus dem ersten Absatz (Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version) :
In ihrer Panelanalyse zeigen Francisco Rodríguez und Kollegen erneut, dass Sanktionen tödlich sind: Wirtschaftssanktionen der USA oder der EU waren zwischen 1971 und 2021 jährlich mit 564.258 Todesfällen (95 % CI 367.838–760.677) verbunden, was höher ist als die jährliche Zahl der Kriegsopfer (106.000 Todesfälle).
Am Freitag, den 9. Januar, 11.00 Uhr veranstaltet das Friedensforum Neumünster einen Friedensdialog (früher Mahnwache genannt) auf dem Großflecken vor der Buchhandlung Krauskopf (also an gewohnter Stelle). Das Thema sind die Ereignisse um Venezuela und darüber hinaus.
Die neue Bezeichnung "Friedensdialog" soll auf unser Bestreben, über Frieden miteinander zu sprechen, hinweisen.
Am Samstag, den 22. November 2025 ab 19.00 Uhr veranstaltet das Friedensforum Neumünster einen Lieder- und Vortragsabend mit dem Songpoeten Tino Eisbrenner, Titel : Das Lied vom Frieden, in der Aula der Theodor-Litt-Schule, Neumünster, Parkstraße 12-18.
Der Eintritt beträgt 23 € (Vorverkauf) bzw 25 € (Abendkasse), ermäßigt 20 €. Vorverkauf ist in der Buchhandlung Trio, Kuhberg 20.
Tino Eisbrenner (1962) ist ein deutscher Liedermacher,, Theaterdarsteller, Komponist, Musikproduzent und Moderator. Er hat seit den 80er Jahren u.a. über 15 Alben und div. Singles veröffentlicht.
Das Griechenland-Soli-Komitee Kiel zeigt den Film "DIE STRAFDIVISION 999", ein Film von Kostas Stamatopoulos, am Mittwoch, den 5.11. um 19.00 Uhr in den Räumen der Arabischen Gesellschaft, Diedrichstr. 2 in Kiel.
Der Nahostexperte Michael Lüders hat einen Podcast veröffentlicht zu den jüngsten Entwicklungen um Gaza mit dem Titel "Trumps „Friedensplan“ für Gaza: Alles wird gut?". Er beschreibt skeptisch die Lücken und unrealistischen Annahmen im Friedensplan und bringt eine Fülle von interessanten Hintergrundinformationen zu den Immobieleinplänen der Trump-Familie. Der Vortrag ist auf Youtube zu sehen
Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ ruft für den 3. Oktober gemeinsam mit Friedensorganisationen zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin und Stuttgart auf. Gegen die Hochrüstung mit ihren unsozialen Konsequenzen. Gegen die Mittelstreckenwaffen. Gegen die innere Militarisierung. Gegen die Bedrohungslüge. Für die Beendigung aller Kriege – insbesondere in der Ukraine und im Mittleren Osten / Westasien.